Arbeiten zur Kirchengeschichte Bayerns (AKGB)


In Verbindung mit Werner K. Blessing, Andreas Gößner, Dieter J. Weiß

herausgegeben von Dietrich Blaufuß


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Johannes Schwanhauser
Schriften
und Predigten

hrsg. von
Horst Weigelt

PDF - Inhalt

PDF - Vorwort

PDF - Einleitung


2010
. Festeinband
256 Seiten, 5 Abbildungen
AKGB 89
ISBN 978-3-940803-05-4
VK 24,80 €


Rückentext:
Die Edition umfasst sämtliche Schriften und Predigten Johannes Schwanhausers (um 1485–1528), Kanonikus im Kollegiatstift St. Gangolf in Bamberg und seit 1525 evangelischer Prediger am Dominikanerinnenkloster St. Katharina in Nürnberg. Seine Werke – kommentiert und mit historischen Einführungen versehen – lassen die Grundstruktur seiner reformatorischen Theologie erkennen und eröffnen Einblicke in sein Wirken in der geistlichen Residenzstadt Bamberg und in der Reichsstadt Nürnberg. Es wird evident, dass die Frühreformation in Franken wesentlich facettenreicher gewesen ist, als man gemeinhin annimmt.


Aus dem Inhalt:

Vorwort, Einleitung
Schriften und Predigten Schwanhausers, Anlage der Edition, Äußere Textgestaltung und Editionsgrundsätze,
Verzeichnisse der Abkürzungen und Siglen, Quellen- und Literaturverzeichnisse

Edition
I  Ein Sermon geprediget durch Schwanhausen (1523)
II  Ain Sermon Geprediget durch Schwanhawsen (1524)
III  Ain Trostbrief an die Christenlichen gemayn zu Bamberg (1525)
IV  Ein Christenliche undterrichtung, Ob das Closterleben christenlich sey oder nit (1526)
V  Vom abentmal Christi (1528)
Verzeichnisse: Bibelstellenverzeichnis, Personenverzeichnis, Ortsregister, Nachweis der Abbildungen

Rezensionen und Berichte:


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Elke Tkocz

Das Bamberger Klarissenkloster im Mittelalter

Seine Beziehungen zum Patriziat in Bamberg und Nürnberg sowie zum Adel


PDF - Inhalt

PDF - Vorwort

PDF - Einführung


AKGB 88
ISBN 978-3-940803-04-7
2008. Festeinband
VK 29,70 €


Rückentext
Das von den Bürgertöchtern Katharina Zollner und Kunigunde Hutwan in Bamberg gegründete Klarissenkloster hat ungeachtet mehrfacher Stiftungen und Privilegien bei der Reform 1460 unter wirtschaftlicher Not zu leiden. So sei, berichtet die Chronistin, auch wegen der „Einfältigkeit der alten Frauen“ dem Kloster „viel entzogen“ worden. Die Anlage eines Konventsbuches mit den hierin enthaltenen Anrechten sei deshalb unerläßlich. Sie erklärt:

 
Das Konventsbuch mit den „chronikalischen Notizen“ (StABa A 221/IX Nr. 3742, 1, Zinsbuch 1485–1500) stellt eine der wichtigsten Quellen für die Geschichte des Bamberger Klarissenklosters dar. Es belegt die Besitzrechte und Privilegien des Klosters und veranschaulicht, mit welcher Beharrlichkeit die Schwestern diese verteidigten, insbesondere als sie den bei der Errichtung der Stadtbefestigung entstehenden Schaden abzuwehren suchten.


Rezensionen und Berichte:

PDF - Winfried Schleyer: Für höhere Töchter in Fränkischer Tag, Fränkischer Sonntag, 3./4. Januar 2009 /A (Bamberg)

PDF - Raimund Kirch: Klarissen in Franken in Nürnberger Zeitung, 13. Januar 2009, Nürnberg - Seite 10

PDF - Frömmigkeits- und Wirtschaftsgeschichte der Klarissen. (aki) Heinrichsblatt, Nr. 10 • 8. März 2009 Seite23, Kirchenzeitung für das Erzbistum Bamberg


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Helmut Baier
Liebestätigkeit unter dem Hakenkreuz
Die Innere Mission München in der Zeit des Nationalsozialismus

herausgegeben mit:
Innere Mission München
Diakonie in München und Oberbayern e.V.

PDF - Inhalt

PDF - Vorwort

PDF - Einleitung

AKGB
87
ISBN 978-3-940803-03-0
2008. 330 Seiten, Festeinband
VK 29,80 €



Rückentext

Die Innere Mission als das soziale Gesicht der Kirche orientierte sich zwischen 1933 und 1945 vielfach zwischen vorsorgender Anpassung und verhaltenem Widerspruch gegen das Regime, zwischen anfänglicher Euphorie und baldiger Enttäuschung. Auch der Münchner Verein wurde hineingezogen in den Strudel politischer Ereignisse des Nationalsozialismus. In Bayern unterstellte sich die Innere Mission dem Landesbischof und der Landeskirche im Sinne einer erwünschten „Verkirchlichung“, die eine gewisse Rechtssicherheit erbrachte. Felder der Bewährung wie die Seelsorge im KZ Dachau und an den zum Tod Verurteilten im Zuchthaus Stadelheim sowie den intensiven Kontakt zur Hilfsstelle für „nichtarische Christen“ und den Protest gegen die Zwangssterilisation eines Mündels übernahmen die Vereinsgeistlichen und der Diakon. Die überragende Figur mit besonderem organisatorischem Geschick der Inneren Mission in München war Pfarrer Friedrich Hofmann (Bild), dem eine Reihe hervorragender Persönlichkeiten zur Seite standen. Sein Wandel vom antidemokratischen Gegner der Weimarer Republik zum pragmatischen Gegner nationalsozialistischer Weltanschauung bewahrte schließlich die Substanz der Einrichtungen.

Helmut Baier, Dr. phil., leitete 1975 bis 2004 das Landeskirchliche Archiv in Nürnberg. Kirchliche Zeitgeschichte und das Kirchenarchivwesen – einschließlich der Betreuung von Schriftenreihen – sind Forschungs- und Publikationsschwerpunkte. In einschlägigen Organisationen der Landeskirchengeschichte und des Archivwesens war er leitend tätig, so etwa – auf internationaler Ebene – als Präsident der Sektion der Archive von Kirchen und Religionen im International Council on Archives ICA.


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Hermann Bezzel

Löhe und seine Zeit
Einsegnungsunterricht 1908

herausgegeben von Helmut Baier und Rudolf Keller

PDF - Inhalt

PDF - Einleitung




AKGB 86
ISBN 978-3-940803-02-3

2008. 255 Seiten, Festeinband
VK 24,80 €


Rückentext
Zum 200. Geburtstag Wilhelm Löhes erscheint ein vor 100 Jahren vorgetragener Text Hermann Bezzels, als Rektor der Diakonissenanstalt der zweite Nachfolger des Gründers Wilhelm Löhe. Bezzel hatte beabsichtigt, die Zeit Löhes auszu- leuchten und ihn in seinen verschiedenen Facetten sichtbar werden zu lassen: Predigt, Seelsorge, Ordnung und Ordnungen, „sakramentale“ Führung, kirchliche Schulung und Erziehung. Der Text verrät tiefe historische Bildung, breitet das aber nicht aus. Die 13 Unterrichtseinheiten bereiteten 32 Probeschwestern auf ihre Einsegnung am 21. Februar 1908 vor. Hier leitete das Interesse, die Geschichte ernst zu nehmen durch den Versuch, sie auf die Gegenwart hin zu öffnen. Tiefes seelsorgerliches Anliegen ist ein die Stunden durchziehender Grundzug.
Dem Verständnis dieses dichten Textes und seines Kontextes dient die nun erfolgte wissenschaftliche Bearbeitung samt den vielfachen Beigaben. Lange nur ,unter der Hand‘ weitergereicht, erscheint hier ein „Klassiker“ der Historiographie der Diakonissenanstalt Neuendettelsau.

Helmut Baier, Dr. phil., leitete 1975 bis 2004 das Landeskirchliche Archiv in Nürnberg. Kirchliche Zeitgeschichte und das Kirchenarchivwesen – einschließlich der Betreuung von Schriftenreihen – sind Forschungs- und Publikationsschwerpunkte. In einschlägigen Organisationen der Landeskirchengeschichte und des Archivwesens war er leitend tätig, so etwa – auf internationaler Ebene – als Präsident der Sektion der Archive von Kirchen und Religionen im International Council on Archives ICA.

Rudolf Keller, Dr. theol., Dr. theol. habil., lehrt als apl. Professor für Kirchengeschichte am Institut für Evangelische Theologie der Universität Regensburg. Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind die Zeit der Spätreformation und des 19./20. Jahrhunderts. Das Luthertum in seinen weltweiten Beziehungen ist dabei ein zentrales Thema. – Seit 2006 hat er die Pfarrstelle der bayerischen Kirchengemeinden Lehrberg und Gräfenbuch im Dekanat Ansbach inne.


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Barbara Dietzfelbinger

MITARBEIT UNERWÜNSCHT
Klementine Lipffert
Pfarrfrau im Nationalsozialismus

PDF - Inhalt

PDF - Vorbemerkung



AKGB 85
ISBN 978-3-940803-01-6
2008. 136 Seiten, Festeinband

VK 19,80 €



Rückentext
Wir ermächtigen und beauftragen die Ehefrauen unserer Geistlichen hiermit in aller Form zu Dienstleistungen ...“ schrieb der Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern im zweiten Kriegsjahr 1941 in sein Amtsblatt unter dem Betreff: „Heranziehung der Pfarrfrauen zu kirchlichen Diensten“.
Die Pfarrfrau Klementine Lipffert, mit der rassistischen Bezeichnung „nicht arisch“ und „Mischling ersten Grades“ behaftet, blieb von solcher Ermächtigung ausgeschlossen, ihrer Herkunft wegen. Väterlicherseits stammte sie aus einer jüdischen Familie. Sie hatte die Mitte ihres Lebens bereits überschritten, war beinahe 25 Jahre verheiratet, als sie mit der Vergangenheit ihrer jüdischen Vorfahren, mit ihren Wurzeln, konfrontiert und dafür schuldig erklärt worden war. Sie ist kein Einzelfall, aber dieses Schicksal musste im einzelnen Fall durchlebt und durchlitten werden.

Barbara Dietzfelbinger geb. Rettig, Jahrgang 1935, fünf Kinder. Theologiestudium in Berlin und Heidelberg. Referentin im Fachbereich Gemeindebezogene Frauenarbeit, Bayerischer Mütterdienst Stein bei Nürnberg. Dozentin am Missionskolleg Neuendettelsau. Pfarrerin an der Deutschen Gemeinde Teneriffa-Nord. Mitglied Arbeitskreis Frauen-Kirchengeschichte, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern und Arbeitskreis Frauen und Weltwirtschaft, FrauenWerk Stein e.V.



Rezensionen und Berichte:


PDF - Evangelisches Sonntagblatt aus Bayern, Nr. 29 vom 20.07.2008, Seiten 8 bis 9

PDF - Bayerische Rundschau Kulmbach, Samstag 19. Juli 2008, Seite 34


PDF - Neue Presse Coburg, Samstag 30. August 2008, Seite 24


PDF - Nordbayerischer Kurier Bayreuth,
Montag 08. September 2008, Seite 15

PDF - Dr. Walter Fleischmann-Bisten in: Evangelische Orientierung. Zeitschrift des Evangelischen Bundes Nr. 2 / 2009

PDF - Dr. Klaus Loscher in: Korrespondenzblatt Nr. 4, April 2009, 124. Jahrgang

PDF - Bernhard Brons in: Deutsches Pfarrerblatt, Heft 2 / 2010 · 110. Jahrgang, Seiten 106 bis 107


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Helmut Baier

Fromm ohne Kirche
"Pietisterey" im Markgrafentum Bayreuth 1726-1732



PDF - Inhalt

PDF - Einführung (Auszug)





AKGB 84
ISBN 978-3-940803-00-9
2008. 182 Seiten, Festeinband
VK 24,80 €




Rückentext:

Erstmals veröffentlichte Verhörprotokolle dokumentieren ein Stück bewegter Kirchen- und Profangeschichte von Dietenhofen und Umgebung aus der ersten Hälfte des 18. Jahr- hunderts. Bei den teilweise massiven Unruhen von 1726 bis 1732 waren die Amtskirche in der Person des Geistlichen und die weltliche Obrigkeit in Dietenhofen mit Pietisten und Separatisten sehr hart und unversöhnlich aneinander geraten. Die Auseinander- setzungen wirkten über den Bibertgrund hinaus; selbst der Bayreuther Markgraf musste eingreifen. Neben den Haupt- personen werden viele Gemeindeglieder im Denken und Handeln mit Namen und Berufen wieder lebendig.


Rezensionen und Berichte:

PDF - Fränkische Landeszeitung (FLZ) Nr. 106, Samstag-Sonntag 09./10. Mai 2009, Lokales (ab)

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Gesamtverzeichnis Einzelarbeiten aus der Kirchengeschichte Bayerns - PDF

 

Zeitschrift für Bayerische Kirchengeschichte


ISSN 0342-4316                                                             VK 30,00 €


ZBK 77 - Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. 77. Jahrgang 2008

ZBK 76 - Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. 76. Jahrgang 2007

ZBK 75 - Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. 75. Jahrgang 2006

ZBK 74 - Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. 74. Jahrgang 2005

ZBK 73 - Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. 73. Jahrgang 2004

ZBK 72 - Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. 72. Jahrgang 2003

ZBK 71 - Zeitschrift für bayerische Kirchengeschichte. 71. Jahrgang 2002

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